Liebe Energie-Enthusiasten und Zukunftsgestalter,stellt euch vor, unsere Meere – diese gigantischen, geheimnisvollen Wassermassen – könnten nicht nur unsere Küsten verschönern, sondern auch einen gewaltigen Teil unseres Energiebedarfs decken!
Das ist keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern eine Realität, die sich gerade vor unseren Augen entfaltet. Wellen, Gezeiten und der unermüdliche Offshore-Wind versprechen eine saubere, unerschöpfliche Energiequelle, die uns unabhängiger von fossilen Brennstoffen macht und dem Klimawandel kräftig die Stirn bietet.
Aber mal ehrlich, so eine riesige Transformation passiert nicht von allein, oder? Hier kommen echte Führung und kluge Governance ins Spiel, denn es braucht nicht nur die beste Technologie, sondern auch klare Regeln, starke Kooperationen und mutige Entscheidungen, um dieses Potenzial wirklich zu heben.
Wer übernimmt dabei das Steuer und wie stellen wir sicher, dass dieser Aufbruch fair und nachhaltig geschieht? Das sind Fragen, die mich persönlich brennend interessieren, und ich glaube, euch geht es da nicht anders.
Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt, welche Hürden noch zu überwinden sind und wie Deutschland sowie Europa hier eine Vorreiterrolle einnehmen können, um aus Visionen handfeste Energie zu machen.
Lasst uns gemeinsam eintauchen und genau das beleuchten! Gerne erzähle ich euch in meinem neuen Beitrag, wie das alles funktioniert und wo wir gerade stehen.
Liebe Meeresenergie-Fans und Visionäre,ich muss euch sagen, das Thema Meeresenergie lässt mich einfach nicht los! Es ist so faszinierend zu sehen, wie sich die Vision von sauberer Energie aus unseren Ozeanen mehr und mehr in greifbare Projekte verwandelt.
Manchmal habe ich das Gefühl, wir stehen an einem echten Wendepunkt. Aber wie bei jeder großen Veränderung braucht es auch hier starke Hände am Steuer, klare Regeln und eine Menge Mut.
Es geht nicht nur darum, die coolste Technologie zu entwickeln – nein, es geht darum, wie wir das alles organisieren, damit es wirklich klappt und vor allem, dass es fair und nachhaltig für alle ist.
Genau darüber habe ich mir in den letzten Wochen so viele Gedanken gemacht, und ich möchte meine Erkenntnisse unbedingt mit euch teilen.
Der Puls der Innovation: Was die Meere uns schon heute flüstern

Technologische Sprünge und ihre Versprechen
Die Meere sind ein wahrer Schatz an ungenutzter Energie, und ich finde es unglaublich spannend, wie Wissenschaftler und Ingenieure weltweit daran arbeiten, dieses Potenzial zu heben.
Während Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa bereits eine etablierte Größe ist und weiter ausgebaut wird – auch wenn es aktuell bei neuen Anlagen auf See kleine Dellen gibt –, rücken andere Formen der Meeresenergie immer stärker in den Fokus.
Denkt nur an Wellen- und Gezeitenkraftwerke! Das sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern Technologien, die stetig reifer werden. Stell dir vor, die natürliche Bewegung des Wassers wird genutzt, um zuverlässig Strom zu erzeugen.
Das Besondere daran ist, dass diese Energieformen oft besser vorhersehbar sind als Wind oder Sonne, da Gezeitenzyklen sehr genau berechenbar sind. Ich persönlich sehe hier ein riesiges Potenzial, um die Schwankungen anderer erneuerbarer Energien auszugleichen und unser Netz stabiler zu machen.
Es wird intensiv an der Normenreihe IEC 62600 gearbeitet, um diese Technologien voranzubringen und sicher zu machen. Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) beispielsweise entwickelt bereits Recyclingkonzepte für Rotorblätter, was mich sehr beruhigt, da Nachhaltigkeit ja ein riesiger Punkt ist.
Vielfalt der Energiequellen unter der Oberfläche
Es ist nicht nur der Wind auf See, der uns mit Energie versorgt. Die Ozeane bieten eine erstaunliche Vielfalt an Energiequellen, die wir erst langsam zu erschließen beginnen.
Neben der Offshore-Windenergie, die in Deutschland die wichtigste Stromquelle ist und Ende 2025 etwa 27 Prozent der Stromeinspeisung ausmachte, gibt es da noch die Gezeitenkraft, die die Anziehungskräfte von Mond und Sonne nutzt.
Oder Wellenkraftwerke, die die kinetische Energie der Wellen in Strom umwandeln. Auch Strömungskraftwerke, die Meereswärmekraftwerke und sogar Osmose-Kraftwerke sind spannende Ansätze, die in verschiedenen Projektphasen erprobt werden.
Ich finde es wichtig, diesen Mix zu betrachten, denn jede Technologie hat ihre eigenen Stärken und Einsatzgebiete. Und das Beste daran: Im Betrieb sind all diese Meeresenergieformen prinzipiell frei von klimaschädlichen Emissionen.
Das gibt mir persönlich ein gutes Gefühl, weil wir damit wirklich aktiv dem Klimawandel entgegenwirken können.
Politik als Navigator: Kurs setzen für die Meeresenergie
Deutschland und die europäische Ambition
Wenn wir über Meeresenergie sprechen, kommen wir um die Politik nicht herum. Es ist ja klar, dass solche Großprojekte ohne einen klaren politischen Rahmen und starke Führung kaum umsetzbar sind.
Die Europäische Union sieht in der Meeresenergie schon länger eine wichtige Säule der Energiewende und möchte, dass mehr Energie aus Ebbe, Flut und Wellen gewonnen wird, um Lücken der Windkraft zu schließen.
Auch in Deutschland setzen viele auf den Ausbau der Offshore-Windkraft. Ich habe gehört, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ausbau der Offshore-Windenergie zwar etwas herunterschrauben möchte, aber gleichzeitig betont wird, dass der Ausbau der Erneuerbaren weiterhin dringend notwendig ist, um die Klimaziele zu erreichen.
Was mich dabei besonders freut, ist der Vorschlag, KfW-Garantieinstrumente stärker für die Finanzierung der Lieferketten einzusetzen, um Investitionssicherheit zu schaffen.
Solche konkreten Schritte sind es doch, die uns voranbringen!
Hürden und Herausforderungen auf hoher See
Ganz ehrlich, der Weg ist nicht immer glatt. Es gibt einige Hürden, die wir überwinden müssen. Eine aktuelle Studie zeigt zum Beispiel, dass auch Offshore-Windparks chemische Stoffe ins Meer eintragen können, auch wenn die Regulierung streng ist.
Das ist ein Punkt, bei dem ich mir wünsche, dass noch intensiver geforscht und nach Lösungen gesucht wird. Forschende fordern hier dringend Langzeitstudien, um die Auswirkungen auf Ökosysteme besser zu verstehen.
Außerdem ist die Anbindung an das Stromnetz ein großes Thema. Strom aus erneuerbaren Energien wird oft weit entfernt von den Verbrauchszentren erzeugt, was den Ausbau neuer Leitungen nötig macht.
Das ist in Deutschland eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Energiewende. Und mal unter uns: Eine gescheiterte Ausschreibung für Offshore-Windenergie, wie sie die Bundesnetzagentur erlebt hat, zeigt doch, dass wir immer wieder nachjustieren und die Rahmenbedingungen verbessern müssen, damit Investitionen attraktiv bleiben.
Wirtschaftliche Wellenreiter: Chancen und Investments
Der wirtschaftliche Motor der Energiewende
Die Meeresenergie ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Ich sehe hier eine riesige Chance für Unternehmen in Deutschland und Europa.
Der Ausbau der Offshore-Windenergie schafft Arbeitsplätze, fördert Innovationen und stärkt unsere heimische Industrie. Großkonzerne wie Mercedes-Benz investieren bereits massiv in eigene Windparks, um ihren Strombedarf zu decken und ihre Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben.
Ein gigantisches Onshore-Windprojekt mit 20 Anlagen und 140 Megawatt Leistung auf dem Mercedes-Benz-Testgelände in Papenburg soll bis 2027 bis zu 20 Prozent des Strombedarfs des Konzerns in Deutschland decken.
Das ist doch ein klares Signal! Und auch kleinere Unternehmen und Start-ups können in diesem Bereich wachsen und neue Lösungen entwickeln. Wenn ich mir vorstelle, wie viele Ingenieure, Techniker und Spezialisten hier gebraucht werden, dann sehe ich nicht nur saubere Energie, sondern auch eine blühende Wirtschaft.
Finanzierung und Anreize für maritime Projekte
Damit all diese spannenden Projekte auch wirklich umgesetzt werden können, braucht es die richtige finanzielle Unterstützung und attraktive Anreize. Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat darauf hingewiesen, dass das 30 Gigawatt-Ziel bis 2032 nur unter der Bedingung einer zeitnahen Reform des Ausschreibungsdesigns erreichbar ist.
Die Einführung von “Contracts for Difference” (CfDs) wird dabei als begrüßenswerter Schritt in Richtung Investitionssicherheit gesehen. Diese CfDs können die Stromerzeugungskosten um bis zu 30 Prozent senken und sind damit eine wichtige Grundlage für wettbewerbsfähige Strompreise.
Es ist doch so: Niemand investiert gern in etwas, das unkalkulierbare Risiken birgt. Klare Förderinstrumente und eine verlässliche Politik sind hier das A und O, um private Investoren an Bord zu holen und die notwendigen Lieferketten zu stärken.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir nur so das volle Potenzial der Meeresenergie ausschöpfen können.
Umwelt und Meereschutz: Im Einklang mit der Natur
Ökologische Verantwortung beim Ausbau
Ich habe ja schon angesprochen, dass der Schutz unserer Meeresumwelt beim Ausbau der Meeresenergie eine entscheidende Rolle spielt. Das Umweltbundesamt betont, dass die Errichtung und der Betrieb von Offshore-Windparks möglichst umweltschonend erfolgen müssen und in Einklang mit der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu bringen sind.
Diese Richtlinie strebt bis 2020 einen „guten Umweltzustand“ der Meere an. Das finde ich super wichtig! Es geht darum, Kollisionsgefahren für Vögel und Meeressäuger zu minimieren, Lärmbelastung beim Bau zu reduzieren und Veränderungen von Boden-Lebensgemeinschaften sorgfältig zu überwachen.
Ich finde es toll, dass hier schon mit bedarfsgerechter Beleuchtung von Anlagen oder Schallschutzmaßnahmen beim Rammen von Fundamenten gearbeitet wird.
Für mich ist klar: Fortschritt ja, aber niemals auf Kosten unserer einzigartigen Natur.
Synergien zwischen Energie und Ökosystem

Was mich besonders fasziniert, ist die Idee, dass wir nicht nur Energie gewinnen, sondern dabei auch das Ökosystem unterstützen können. Es gibt Forschungsprojekte, die sich mit der Mehrfachnutzung von Offshore-Windparks beschäftigen.
Können die Fundamente nicht vielleicht auch als Lebensraum für bestimmte Meereslebewesen dienen? Oder wie können wir die Installation so gestalten, dass sie positive Effekte hat?
Ich glaube fest daran, dass wir intelligente Wege finden können, um Energieerzeugung und Naturschutz Hand in Hand gehen zu lassen. Ein Beispiel ist auch das UN-Abkommen zum Schutz des Ozeans, das einen Rechtsrahmen für Staaten schafft, um die biologische Vielfalt der Meere zu schützen.
Solche internationalen Bemühungen sind essenziell, um unsere Meere als Lebensraum und Energiequelle für die Zukunft zu sichern.
Die Zukunft schmieden: Internationale Kooperation und Forschung
Gemeinsam stärker: Europäische Zusammenarbeit
Wir wissen doch alle: Große Herausforderungen lösen wir am besten gemeinsam. Das gilt auch für die Meeresenergie. Europa spielt hier eine Schlüsselrolle.
Die EU-Kommission treibt die Nutzung von Meeresenergie voran, und es gibt viele länderübergreifende Initiativen. Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN) zum Beispiel ist ein länderübergreifendes Cluster, das sich mit Themen wie maritimer Wirtschaft, Offshore-Wind und Innovationen beschäftigt.
Diese Art der Zusammenarbeit finde ich extrem wertvoll, denn sie bündelt Fachwissen und Ressourcen. Wenn wir in Deutschland und unseren europäischen Nachbarländern eng zusammenarbeiten, können wir viel voneinander lernen, Best Practices austauschen und gemeinsam noch schneller vorankommen.
Das stärkt nicht nur unsere Energieversorgung, sondern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene.
Forschung als Sprungbrett für neue Lösungen
Ohne Forschung gäbe es keine Energiewende! Die ständige Weiterentwicklung von Technologien ist der Motor für den Erfolg der Meeresenergie. Ich bin immer wieder beeindruckt, welche innovativen Ideen in Laboren und Forschungszentren entstehen.
Vom Fraunhofer IWES, das an Recyclingkonzepten für Rotorblätter arbeitet, bis hin zu Forschungsinstituten wie dem RIFS, die die Auswirkungen der Meerespolitik erforschen und Empfehlungen entwickeln.
Es ist so wichtig, dass wir in Deutschland und Europa weiterhin massiv in Forschung und Entwicklung investieren. Nur so können wir die Effizienz steigern, die Kosten senken und die ökologischen Auswirkungen weiter minimieren.
Ich persönlich sehe in der Forschung den Schlüssel, um aus den Visionen von heute die nachhaltige Energieversorgung von morgen zu machen.
| Technologie | Vorteile | Herausforderungen in der Governance |
|---|---|---|
| Offshore-Windenergie | Hohe Leistung, etablierte Technologie, gute Skalierbarkeit. | Netzanbindung, Genehmigungsverfahren, Umweltauswirkungen (Lärm, Ökologie), Akzeptanz der Anrainer, Finanzierungssicherheit. |
| Wellenkraftwerke | Hohes Potenzial, geringere visuelle Beeinträchtigung, vorhersehbare Energie. | Wartung in rauer Umgebung, hohe Gestehungskosten, Materialermüdung, Netzanbindung. |
| Gezeitenkraftwerke | Sehr hohe Vorhersehbarkeit, lange Lebensdauer. | Hohe Anfangsinvestitionen, Standortabhängigkeit (großer Tidenhub nötig), Auswirkungen auf lokale Ökosysteme und Sedimentation. |
| Meereswärme/Osmose | Kontinuierliche Energiequelle, geringer Flächenverbrauch (Osmose). | Geringer Wirkungsgrad (Meereswärme), hohe Kosten, Skalierbarkeit, Korrosion und Biofouling. |
Der Mensch im Zentrum: Akzeptanz und gesellschaftlicher Konsens
Lokale Akzeptanz und Bürgerbeteiligung
Ganz ehrlich, wenn wir über so große Projekte sprechen, dann dürfen wir die Menschen vor Ort niemals vergessen! Ob Windpark an Land oder auf See – die Akzeptanz in der Bevölkerung ist entscheidend für den Erfolg.
Ich habe persönlich schon oft erlebt, wie wichtig es ist, Projekte von Anfang an gemeinsam mit Kommunen und Bürgern zu denken und dabei durchgehend transparent zu sein.
Niemand mag das Gefühl haben, dass etwas über seinen Kopf hinweg entschieden wird. Eine offene Kommunikation, die Einbeziehung lokaler Interessen und vielleicht sogar Beteiligungsmodelle, bei denen die Bürger direkt von der Energiegewinnung profitieren, können Wunder wirken.
Wir müssen die Sorgen ernst nehmen, sei es die optische Beeinträchtigung oder mögliche Umweltauswirkungen. Nur wenn wir die Menschen mitnehmen, können wir gemeinsam diese Energiewende stemmen.
Nachhaltigkeit in der Lieferkette und darüber hinaus
Wenn ich über Nachhaltigkeit nachdenke, dann geht es für mich nicht nur darum, sauberen Strom zu produzieren. Es geht auch darum, wie dieser Strom entsteht – also die gesamte Lieferkette.
Wie werden die Anlagen gebaut? Welche Materialien kommen zum Einsatz? Können wir sie recyceln?
Das sind Fragen, die mich umtreiben und bei denen ich mir von der Politik klare Richtlinien wünsche. Wie ich bereits erwähnt habe, entwickelt das Fraunhofer IWES Konzepte für das Recycling von Verbundwerkstoffen aus Rotorblättern, mit dem Ziel, bis zu 80 Prozent Recyclingquote zu erreichen.
Das ist ein fantastischer Schritt! Aber auch Themen wie die Emissionen von Offshore-Windparks oder die Notwendigkeit von Langzeitstudien zu ihren Auswirkungen sind entscheidend.
Ich glaube fest daran, dass wir nur dann eine wirklich nachhaltige Energiezukunft gestalten können, wenn wir jeden Schritt des Prozesses kritisch hinterfragen und ständig nach besseren, umweltfreundlicheren Lösungen suchen.
Das ist unser Auftrag, und ich bin mir sicher, dass wir ihn gemeinsam erfüllen können.
글을 마치며
Liebe Meeresenergie-Enthusiasten, ich hoffe, dieser Einblick in die Welt der Energie aus dem Meer hat euch genauso begeistert und zum Nachdenken angeregt wie mich. Es ist doch wunderbar zu sehen, wie wir die riesige Kraft unserer Ozeane immer besser nutzen lernen. Ja, es gibt noch Herausforderungen, große sogar, aber genau das macht es doch so spannend! Mit klugen Köpfen, mutigen Investitionen und einer starken Gemeinschaft können wir diese Vision Wirklichkeit werden lassen. Lasst uns gemeinsam am Ball bleiben und diese Welle der Innovation weiterreiten!
알아두면 쓸모 있는 정보
1. Karrierechancen im Bereich Meeresenergie: Die Branche wächst und bietet spannende Perspektiven! Besonders in Deutschland suchen Forschungsinstitute wie das Fraunhofer IWES und spezialisierte Unternehmen immer wieder nach Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern im Bereich Meerestechnik und Windenergie. Es gibt sogar Studiengänge, die genau darauf zugeschnitten sind, beispielsweise an der Hochschule Bremerhaven.
2. Bürgerbeteiligung bei Energieprojekten: Ihr wollt mitmachen? Bürgerbeteiligungsmodelle für erneuerbare Energien, auch bei Windparks, werden immer wichtiger. Hier können lokale Gemeinschaften finanziell profitieren und die Akzeptanz für Projekte steigern. Manchmal sogar schon mit kleineren Beträgen. Schaut mal in eurer Region nach entsprechenden Angeboten der Energieversorger oder Projektentwickler.
3. Fokus der deutschen Meeresenergieforschung: Auch wenn die direkte Nutzung von Wellen- und Gezeitenkraft in deutschen Gewässern geografisch begrenzt ist, gehört die deutsche Forschung auf diesem Gebiet zur Weltspitze. Es wird intensiv an der Normung neuer Technologien gearbeitet, um diese sicherer und effizienter zu machen.
4. Internationale Kooperationen nutzen: Deutschland und Europa sind eng vernetzt, wenn es um Meeresenergie geht. Achtet auf Berichte und Veranstaltungen von europäischen Maritimen Clustern oder der EU-Kommission, um auf dem Laufenden zu bleiben und möglicherweise an spannenden grenzüberschreitenden Projekten teilzuhaben.
5. Innovationen jenseits der großen Parks: Es gibt nicht nur die riesigen Offshore-Windparks. Auch kleinere, innovative Lösungen für dezentrale Energieversorgung, wie spezielle Kleinwindkraftanlagen für Privatpersonen und Unternehmen, werden weiterentwickelt. Bleibt neugierig, welche neuen Ideen der Markt hervorbringt!
Wichtige Punkte auf einen Blick
Die Meeresenergie, insbesondere die Offshore-Windenergie, ist eine unverzichtbare Säule für Deutschlands und Europas Energiewende. Wir sehen beeindruckende Fortschritte in der Technologie, von immer effizienteren Windturbinen bis hin zu reifenden Wellen- und Gezeitenkraftwerken. Doch der Ausbau ist eng mit politischen Rahmenbedingungen und stabilen Förderinstrumenten verknüpft, die Investitionssicherheit schaffen und die Lieferketten stärken müssen. Wirtschaftlich bietet dieser Sektor enorme Chancen für Arbeitsplätze und Innovationen, doch dürfen wir dabei niemals den Umweltschutz außer Acht lassen. Langzeitstudien und nachhaltige Bauweisen sind entscheidend, um unsere Meere als Lebensraum zu erhalten. Und ganz wichtig: Der Erfolg hängt maßgeblich von der Akzeptanz der Bevölkerung und einer transparenten Bürgerbeteiligung ab. Nur durch internationale Zusammenarbeit und kontinuierliche Forschung können wir das volle Potenzial der Meere ausschöpfen und eine wirklich nachhaltige Energiezukunft gestalten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: ührung und kluge Governance ins Spiel, denn es braucht nicht nur die beste Technologie, sondern auch klare Regeln, starke Kooperationen und mutige Entscheidungen, um dieses Potenzial wirklich zu heben. Wer übernimmt dabei das Steuer und wie stellen wir sicher, dass dieser
A: ufbruch fair und nachhaltig geschieht? Das sind Fragen, die mich persönlich brennend interessieren, und ich glaube, euch geht es da nicht anders. Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt, welche Hürden noch zu überwinden sind und wie Deutschland sowie Europa hier eine Vorreiterrolle einnehmen können, um aus Visionen handfeste Energie zu machen.
Lasst uns gemeinsam eintauchen und genau das beleuchten! Gerne erzähle ich euch in meinem neuen Beitrag, wie das alles funktioniert und wo wir gerade stehen.
Q1: Welche Formen der Meeresenergie sind in Deutschland und Europa am vielversprechendsten, und wo stehen wir da gerade? A1: Also, wenn wir über Meeresenergie in Deutschland und Europa sprechen, dann ist ganz klar der Offshore-Wind der absolute Vorreiter.
Ich meine, habt ihr schon mal so eine riesige Windfarm auf See gesehen? Das ist wirklich beeindruckend! Offshore-Windkraftanlagen sind nicht nur super effizient, sondern können auch nachts und bei fast jedem Wetter Strom erzeugen, was sie Photovoltaik sogar überlegen macht.
Vor allem in den Wintermonaten liefern sie in Europa, den USA und China besonders viel Strom. Aber mal ehrlich, in Deutschland steckt der Ausbau der Offshore-Windenergie gerade in einer kleinen Krise.
Seit September 2024 gab es beispielsweise keinen Zubau neuer Anlagen auf See. Eine Ausschreibung der Bundesnetzagentur ist sogar gescheitert, was wirklich ein Dämpfer ist.
Ich persönlich finde das schade, denn das Potenzial ist riesig und die Technologie ausgereift. Es zeigt aber auch, dass es nicht nur um technische Machbarkeit geht, sondern auch um wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Planbarkeit.
Abseits des Windes gibt es aber noch weitere spannende Technologien, die in Europa eine Rolle spielen, auch wenn sie noch nicht so weit sind: Da sind zum Beispiel Meeresströmungskraftwerke und Gezeitenkraftwerke.
Meeresströmungskraftwerke funktionieren ähnlich wie Windräder, nur eben unter Wasser, und nutzen die konstanten Strömungen. Das größte Strömungskraftwerk der Welt, MeyGen, steht übrigens im Norden Schottlands.
Gezeitenkraftwerke hingegen nutzen den Tidenhub, also Ebbe und Flut, um Strom zu erzeugen. Hier gibt es zwar große Anlagen, wie in Frankreich oder Südkorea, aber die traditionellen Staudamm-Gezeitenkraftwerke sind teuer und haben große Umweltauswirkungen, weshalb hier eher auf neue Ansätze gesetzt wird.
Wellenkraftwerke, die die Auf- und Abbewegung der Wellen nutzen, sind ebenfalls vielversprechend und es gibt weltweit spannende Pilotprojekte, zum Beispiel in den USA, Taiwan oder Portugal.
Die Entwicklung dieser Technologien liegt zwar noch etwa 20 Jahre hinter der Windkraft zurück, aber mit steigenden Strompreisen könnten sie sich immer mehr rechnen.
Ich sehe hier definitiv enormes Potenzial für die Zukunft, das wir nicht ignorieren dürfen. Q2: Beim Ausbau der Meeresenergie tauchen doch bestimmt riesige Herausforderungen auf – welche sind das aus deiner Sicht die größten und wie gehen wir sie an?
A2: Absolut, die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen, und das habe ich auch in meinen Recherchen immer wieder gemerkt. Aus meiner persönlichen Erfahrung und dem, was ich so mitbekomme, sind die größten Hürden aktuell tatsächlich wirtschaftlicher und regulatorischer Natur.
Schaut euch doch mal die Offshore-Windkraft an: Der Ausbau in Deutschland stockt, weil das aktuelle Ausschreibungsdesign einfach nicht wirtschaftlich ist.
Die Branche fordert dringend eine Reform und mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit von der Politik. Es geht um hohe Investitionskosten, Finanzierungshürden und angespannte Lieferketten, wie man auch bei Projekten in Norwegen sieht.
Wenn die Politik keine klaren, verlässlichen Rahmenbedingungen schafft, zögern Investoren natürlich. Ich denke, hier müssen wir als Gesellschaft auch Druck machen, damit unsere Politiker erkennen, dass die Energiewende kein Hobby, sondern eine Notwendigkeit ist, die Arbeitsplätze schafft und unsere Wirtschaft stärkt.
Ein weiteres großes Thema ist die Integration der Meeresenergie in unser bestehendes Netz. Wir brauchen nicht nur die Anlagen, sondern auch die Netze, die den Strom von der See an Land bringen und intelligent steuern können.
Die Forschung spricht hier auch von Effizienzpotenzialen durch eine verringerte Leistungsdichte und die Überbauung auf Netzseite, um Abschattungseffekte zu vermeiden und die Auslastung der Netzanschlusssysteme zu erhöhen.
Das bedeutet für mich: Wir müssen nicht nur mehr bauen, sondern auch cleverer planen und die Infrastruktur von Anfang an mitdenken. Und dann ist da noch die Sache mit den anderen Meeresenergietechnologien wie Wellen- oder Gezeitenkraftwerken.
Sie sind technisch vielversprechend, aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie wirtschaftlich im großen Maßstab betrieben werden können. Hier braucht es noch viel Forschung und Entwicklung, aber auch mutige Pilotprojekte, die zeigen, dass es funktioniert und sich lohnt.
Ich persönlich sehe die Aufgabe darin, diese Technologien durch gezielte Förderprogramme und Forschungskooperationen zu unterstützen. Es ist wie bei einem jungen Pflänzchen: Man muss es hegen und pflegen, damit es wachsen und Früchte tragen kann.
Q3: Wie stellen wir sicher, dass dieser Energie-Umschwung im Meer nicht nur technisch klappt, sondern auch wirklich fair abläuft und unsere Umwelt schont?
A3: Das ist eine super wichtige Frage, die mir persönlich auch sehr am Herzen liegt, denn was nützt uns die beste Technologie, wenn wir dabei unsere Umwelt schädigen oder soziale Ungleichheiten schaffen?
Für mich steht fest: Nachhaltigkeit muss bei diesem Energie-Umschwung im Meer Teil unserer DNA sein, so wie es auch internationale Normungsgremien sehen, die sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren.
Zuerst einmal müssen wir sicherstellen, dass die Errichtung und der Betrieb der Anlagen so umweltverträglich wie möglich gestaltet werden. Das bedeutet zum Beispiel, sensible Ökosysteme zu schützen, Lärmbelästigung für Meerestiere zu minimieren und die Auswirkungen auf Fischerei und Schifffahrt genau zu prüfen.
Ich bin da ganz klar der Meinung: Bevor wir ein Projekt starten, müssen gründliche Umweltverträglichkeitsprüfungen her, die nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch wirklich ernst genommen werden.
Es gab ja in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen um die Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Schweinswale oder Zugvögel. Hier müssen wir immer dazulernen und die besten Lösungen finden.
Dann ist da die Frage der Fairness. Die Meere gehören uns allen, und der Zugang zu dieser Energiequelle sollte nicht nur wenigen zugutekommen. Das bedeutet, dass die Wertschöpfungsketten, die durch die Meeresenergie entstehen, transparent und fair gestaltet werden müssen.
Kleine und mittelständische Unternehmen sollten ebenso eine Chance haben, sich zu beteiligen, wie die großen Konzerne. Außerdem müssen die Anwohner in Küstennähe frühzeitig in die Planungsprozesse einbezogen werden, denn sie leben ja direkt mit den Veränderungen.
Es geht darum, Akzeptanz zu schaffen und sicherzustellen, dass die Vorteile der Meeresenergie allen zugutekommen – sei es durch lokale Arbeitsplätze oder durch eine verlässliche und saubere Energieversorgung.
Und ganz entscheidend ist eine starke und vorausschauende Governance, sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene. Wir brauchen klare Regeln, die Stabilität und Planungssicherheit bieten, aber auch flexibel genug sind, um auf neue Entwicklungen zu reagieren.
Die Europäische Kommission berücksichtigt in ihrer Offshore-Energiestrategie bereits verschiedene Meeresenergietechnologien. Es ist unsere Aufgabe, diese Strategien mit Leben zu füllen und durch internationale Kooperationen Best Practices zu etablieren.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein offener Austausch und das Lernen voneinander unerlässlich sind, um die besten Lösungen zu finden. Nur wenn wir all diese Aspekte – Umweltschutz, Fairness und eine kluge Steuerung – konsequent berücksichtigen, wird der Energie-Umschwung im Meer wirklich zu einer Erfolgsgeschichte für uns alle.






